16
Feb
2015
1

15 unschlagbare Gründe für Second Hand

Es gibt viele Gründe, warum Second Hand Sinn macht.
Sinn? Für mich mit Verstand UND Herz!

In diesem Beitrag nenne ich alle „Verstands“-Punkte, die mir in den Sinn kommen und gebe mit Herz meine persönlichen Beispiele zum Besten.

 

Meine erste Wahl ist zweite Wahl, denn …

 

1. die Qualität von „älteren Dingen“ ist oft besser

 Ich stelle fest, dass die „älteren Dinge“ einfach noch viel robuster und qualitativ hochwertiger sind. Mit dabei ganz viel Handarbeit. „Ältere Dinge“ wurden noch für eine lange Lebensdauer konzipiert. Nicht umsonst wurde der einstige Warnhinweis „Made in Germany“ zum Qualitätsmerkmal. Doch wie schaut es heute aus?

Man weiß mittlerweile, dass Elektrogeräte ein eingebautes „Verfallsdatum“ haben, bloß um Wirtschaft und Konsum weiter in Gang zu halten. Stichwort: geplante Obsoleszenz. Mir kam es jedenfalls reichlich komisch vor, als meine Digitalkamera nur 2 Monate nach der Garantiezeit den Geist aufgab. Die Dinge scheinen oft bewusst für die Müllhalde produziert zu werden. Warum werden Elektro-Geräte nun genietet, statt geschraubt? Also kann ich die Dinger nicht mehr aufschrauben und reparieren, sondern höchstens aufbrechen und wegwerfen. Welches Ausmaß das annimmt, veranschaulichen die wirkungsvollen Bilder und Texte des Hamburger Fotografen Kevin McElvaney in seiner Fotoreportage „Agbogbloshie“.
Ein guter Tipp, wie man das Konsummonster bei defekten Sachen bekämpfen kann, kannst Du passend dazu nochmal im eigenen Beitrag zum Repair Café lesen.

Qualitaet

Ein anderes Beispiel: Stiefel, die ich von einem Mädel gekauft habe – es waren die Stiefel ihrer Oma – mussten beispielsweise noch nicht zum Schuster. Bei heutigen Schuhen stelle ich fest, dass sich die Sohle schnell ablöst und ein Schuh kaum eine zweite Saison durchsteht. Bei meinen alten Schuhen hingegen, ist weder die Sohle schnell heruntergelaufen, noch lösen sich Nähte oder Kleber.

Warum ich „ältere Dinge“ jetzt immer in Anführungszeichen gesetzt habe? Wie kann ich den Zeitpunkt für „ältere Dinge“ definieren? Keine Ahnung…. wann fing das an mit integriertem Verfallsdaten, Sollbruchstellen, minderwertigen Teilen und Co?

 

2. Gegenstände bleiben länger im Wertstoffkreislauf

Du hast keinen Gefallen und Nutzen mehr an dem Gegenstand? Vielleicht aber der Nächste! Je länger ein Gegenstand in Gebrauch ist, desto besser.

Unter mir wird zur Zeit die Wohnung einer alten Dame entrümpelt und mein Herz blutet. Ich bekomme nicht nur vor Augen geführt, wie endlich das Leben ist, sondern gleich dazu, wie endlich das Leben der Gegenstände ist.

Etliche Gebrauchsgegenstände landen im Container. Selbst wenn ich zum Recyclinghof fahre, mag ich kaum einen Blick in die Container riskieren. So geile massive Holzmöbel hab ich da schon drin liegen sehen.

Ich fänd’s großartig, wenn man an der Stelle die Zeit aufbringen könnte, um an den Nächsten zu denken. Sie haben eine zweite Chance verdient.

 

3. man vermeidet Verpackungen und Müll

Ganz klar. Second Hand kommt unverpackt. Es musste weder eine erneute Verpackung produziert werden, noch produziert man selbst weiteren Müll.

Plastiktuete_Fussgaenger

 

4. es schont Umwelt und Ressourcen

Genauso wie der eingesparte Verpackungsmüll, werden keine neuen Ressourcen gebraucht für die Neuproduktion der Ware, die man Second Hand kauft.

Du kannst Echtholz-Möbel kaufen, ohne dass neues Holz geschlagen werden musste. Was sind das für Pressholz-Möbel, die keinen Umzug mehr überstehen, weil sich Einzelteile abspalten und die Schrauben ausbrechen? Mein Herzstück ist mein Kleiderschrank von ca. 1920, der ohne eine Schraube einfach zusammen gesteckt werden kann und mich wohl ewig begleiten wird.

Ressourcen

 

5. es ist gegen die Wegwerfgesellschaft

Punkt.

 

6. es ist eine kleine Zeitreise und man lernt die Dinge zeitlich einzuschätzen

Ich liebe es, mir auf dem Flohmarkt oder im Second Hand-Laden die Zeit zu nehmen, die Dinge genau zu scannen und unter die Lupe zu nehmen. Man kann total abschalten und sich in der Zeit verlieren.

Es ist immer wieder spannend, Gegenstände aus verschiedenen Jahrzehnten zu sehen. So bekommt man ein Gefühl für vergangene Zeiten und Epochen und das Leben der Menschen von früher. Allein unter dem geschichtlichen Aspekt finde ich Second Hand schon sehr wertvoll.

 

7. es regt Deine Phantasie und Kreativität an

Du suchst etwas Bestimmtes und hast eine gewisse Vorstellung, kannst es aber nicht finden? Warum nicht auch anders? Viele Wege führen nach Rom oder zum Zweck.
So kann schnell mal die Truhe zum Couchtisch werden, die Kaffeekanne zur Vase, der Strohhut zum Lampenschirm, die Leiter zum Regal, usw.

Phantasie

Hast Du selbst ein Beispiel, wie etwas zweckentfremdet wurde? Gerne in die Kommentare damit!

Und selbst, wenn Du wirklich etwas ganz Spezielles suchst…

 

8. es macht Spaß auf der Jagd zu sein!

Es macht richtig Spaß zu stöbern. Dann irgendwann das Richtige zu finden, macht gleich doppelt glücklich. Es ist wie ein Schatz, den man direkt umso mehr zu schätzen weiß.

Zum Beispiel hab ich zur Zeit ein Faible für alte Kleiderbügel. Ok, diese Phase hält schon ein wenig länger an. Mein Blick wandert automatisch zu all den Kleiderstangen, immer auf der Suche nach coolen alten Kleiderbügeln. „Normale“ Kleiderbügel wären ja zu einfach ;)

Kleiderbuegel

Seit Neuestem bin ich auf der Jagd nach einem alten Dauerkalender aus den 30er Jahren. Da werde ich nostalgisch. Er muss genauso aussehen, wie der von meinen Großeltern damals. Es erinnert mich daran, wie ich als Kind vor dem Sekretär im Schlafzimmer stand und an dem Kalender gespielt habe <3

Wonach jagst Du?

 

9. Deine Wohnung schaut nicht nach Katalog aus, hat Charme und Charakter

Es fällt mir richtig schwer, Dinge in meiner Wohnung ausfindig zu machen, die von Ikea und Co sind. Oder anders herum, die nicht Second Hand oder selbst gemacht sind. Wie ich schon über mich erzählt habe, kollidiert manchmal mein Sammlerherz mit meiner minimalistischen Ideal-Vorstellung, aber ich liebe verdammt nochmal die meisten Einrichtungsgegenstände mit ihrer eigenen Geschichte dahinter.

… und um das nochmal zu betonen:

 

10. die Dinge bringen eine Geschichte mit sich

Letztes Jahr habe ich mich entschieden von Flüssigseife wieder auf die normale feste Seife umzusteigen. Ich halte sie für ergiebiger. Und da merkt man erst, wie viel Zeug daheim lagert. Ich hab das letzte Jahr lediglich angesammelte Hotelseifen, geschenkt bekommene Urlaubsmitbringsel, und noch aus Kinderzeiten Seifen in Tierform verbraucht. Da fühlt man sich wie ein Messi. Und für Nachschub hab ich auch schon gesorgt ;) Der „Schlager-Parade“ konnte ich nicht widerstehen als mir gesagt wurde, dass ein altes Ehepaar in Bielefeld ein Seifengeschäft hatte und jede Seife dort selbst gesiedet wurde. Allein der Metallclip ist schon so besonders!

Seife_Schlagerparade

Ich habe mal eine alte Emaille-Milchkanne verkauft. Die Käuferin hakte nach, woher die Kanne denn stammt. Zuerst dachte ich, sie wollte abklopfen, ob sie sonst was für eine Rarität sei, aber ihr ging es tatsächlich, wie mir auch, nur um die Geschichte dahinter.

 

11. es ist eine große Ersparnis für Deinen Geldbeutel

 

12. es ist besser für Deine Gesundheit

Eine gewagte Aussage, nicht wahr?

Manch einer mag sich ekeln. Wer glaubt, auf dem Flohmarkt findet sich nur abgeranztes Zeug, liegt falsch. Nicht selten kaufe ich original verpackte Ware. Ja, auch noch von anno 1950. Ist das nicht geil?
Dinge säubern, waschen, spülen, desinfizieren. Gut ist. Ich jedenfalls bin da nicht so empfindlich.

Aber worauf ich zu sprechen kommen wollte, ist vor allem Kleidung und Kinderkleidung.

Die Kleidung wurde schon gewaschen. Damit ist die Chemie ausgewaschen und löst keine allergischen Reaktionen mehr aus. Gebrauchte Kleidung ist unbedenklicher als Neuware. Diese ist oftmals noch mit den chemischen Substanzen der Herstellung durchsetzt. Tragen und Waschen machen das Kleidungsstück jedoch unbedenklicher.

Waesche

 

13. Kinder wachsen schnell raus und Dinge sind sehr kurzlebig in Gebrauch

Als Tante kann ich das nur bestätigen. Ehe man sich versieht, sind die Kinder schon aus den Klamotten gewachsen und schnell steht auch ein anderes Spielzeug im Rampenlicht.

donald-duck_Rampenlicht

 

14. es ist modisch auch etwas für Individualisten

Für Individualisten eignet sich Second Hand-Mode besonders, da man keine Kleider von der Stange kauft und somit nicht Gefahr läuft, auszusehen wie jeder Dritte auf der Straße. Entgegen vieler Vorurteile muss Mode aus zweiter Hand nicht zwangsweise günstig sein und genauso ausschauen. Es kommt ganz darauf an, wo man kauft und wie die Sachen miteinander zu einem Outfit kombiniert werden. Oftmals können noch schöne und seltene Stücke ergattert werden, die gar nicht mehr hergestellt werden und schon als Unikat durchgehen können. Es lohnt sich also immer mal, auch die kleineren Läden aufzusuchen und nicht immer die großen Geschäfte, wo man Klamotten aus Billig-Produktionen hinterher geworfen bekommt und gleichzeitig noch diese Machenschaften unterstützt. Komplett kann ich mich davon auch nicht freisprechen. Allerdings versuche ich mehr und mehr dagegen zu steuern.

Individualisten

 

15. für verloren gegangene und kaputte Gegenstände kannst Du Ersatz finden

Ich habe mal eine Deckenlampe mit 3 Pendeln aus Glas auf dem Flohmarkt gekauft. Dummerweise habe ich es geschafft, ein Glas zu zerstören als ich meine Bettdecke ausgeschlagen habe und dabei die Pendel aneinander gestoßen sind. Ich war schon ganz traurig mit der Gewissheit, dass ich die Lampe mit dem zerstörten Glas abhängen kann. Einige Wochen später war ich wieder mal in dem Laden „Aufgemöbelt“ und wie verhext habe ich doch tatsächlich, ganz hinten im Regalboden für Lampenschirme, das passende Glas gefunden. Wie gerufen und für mich bereit gestellt. Es ist zwar von der Haptik etwas anders, aber von der Form und Farbe her identisch. Sooo glücklich!

Oder Dir geht von Oma’s Kaffeeservice ein Teller kaputt? Die Chancen stehen nicht schlecht, das fehlende Porzellan zu vervollständigen.

Jahrelang bin ich schon auf der Suche nach dem fehlenden Schalter meines Ventilators. Benutzen kann ich ihn auch so, aber ich gebe nicht auf, den Bakelit-Schalter eines Tages noch zu finden ;)

Ventilator

 

Fallen Dir noch mehr gute Gründe für Second Hand ein?
Gib mir gerne auch Deine Beispiele zum Besten! Ich freu mich drauf!

 

Bild

Das könnte Dir auch gefallen

DIY | Vom Sperrmüll-Stuhl zum Blickfang
Bali – wie ich das Geheimnis um die Strandsammler lüftete
1 Jahr treibholzeffekt – was sich verändert hat und wie es weitergeht!
Neu: Treibholzeffekt auf Oceanamp!

13 Kommentare

  1. Hallo Andrea,

    ich bin gerade zufällig über Deinen Blog gestolpert und habe mich direkt festgelesen. Da muss ich mir gleich mal ein Lesezeichen setzen. Man sieht, wie viel Mühe Du hier rein investierst. Dankeschön dafür!

    Mir ist es auch sehr wichtig, Second Hand zu kaufen, nicht nur Kleidung, sondern auch in vielen anderen Bereichen. So handhabe ich das jetzt seit drei Jahren und entkomme nicht nur vollgestopften Einkaufspassagen, das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar. Von den ökologischen Aspekten einmal ganz abgesehen.

    Mein neuester Trip ist aber viel mehr das Loswerden als das Kaufen. Dazu werde ich die Tage auch einen Blogartikel veröffentlichen. Es ist erstaunlich, wie wenig man eigentlich braucht und wie befreiend es ist, weniger zu besitzen. Und wie viel reicher ich plötzlich bin, wie die Dinge an Wert gewinnen…

    Alles Liebe, mach weiter so,
    Marie

    1. Hallo Marie,
      herzlichen Dank für Deinen lieben Kommentar. =)
      Freut mich zu lesen, dass Du meinen Blog entdeckt hast und wir da offensichtlich ganz ähnlich ticken! Ich habe auch seit geraumer Zeit mehr Freude am Verkaufen und Ballast abwerfen als am Kaufen. Zur Zeit bin ich zu Besuch bei meinen Eltern und wir sagen unserem Dachboden den Kampf an. Am Wochenende geht’s zum Flohmarkt und alles andere wird gespendet. Ich warte dann gespannt darauf Deinen Artikel zu lesen!

      Bis bald und alles Liebe!
      Andrea =)

  2. Ana

    Hei Andrea!

    Als du deinen Blog gelauncht hast, habe ich ihn mir sofort als Lesezeichen abgespeichert und heute erst wieder gefunden!
    Ein wunderbarer Artikel, der mich motiviert, mal wieder meinen kleinen Lieblings Second Hand Laden zu besuchen.
    Leider hat Second Hand in unserer Gesellschaft immer noch einen eher negativen Ruf, der sich hoffentlich durch solche Menschen wie dich ändert!

    Liebe Grüße,
    Ana

    PS: die Schrift in dem Kommentarfeld ist leider so klein, dass mir fast die Augen tränen. Es wäre toll, wenn du es irgendwie größer machen könntest! :)

    1. Hej Ana,
      freut mich sehr zu lesen, einen Platz unter Deinen Lesenzeichen zu haben und dass Du wieder vorbeischaust! =)
      Magst Du mir/uns verraten, wo dein Lieblings-Secand Hand-Lädchen ist? Wär cool, wenn sich auf die Art vllt. schon ein paar Tipps sammeln für den nächsten Städtetrip und wir damit mehr Leser begeistern. Du trägst auch schon zu einem besseren Ruf bei. Yay! ;)
      Vielen Dank für Deinen wertvollen Hinweis mit der Schriftgröße. Ich werde das ändern! =)

      Liebe Grüße,
      Andrea =)

      1. Hei Andrea,

        danke für deine Email, ich dachte, dass ich doch dann gleich vorbeischaue :)

        Freut mich sehr, dass es jetzt funktioniert hat, es ist wirklich viel besser!

        Mein Lieblings Ssecondhandladen ist Veist Kleidergeschichten in Berlin Neukölln. Ein sehr kleiner und süßer Laden, der aber sehr oft richtige Schätze in sich birgt!

        Liebe Grüße,
        Ana

  3. Hallo Andrea,
    habe Dich gerade über MalMini (Pia) entdeckt und musste sehr schmunzeln über Deine Leidendschaft für Treibholz und Second-Hand.
    Ich habe auf dem Balkon eine stattliche Sammlung an Treibholz, Muscheln und Hühnergöttern, denn wir machen unheimlich gerne Urlaub an Ost- und Nordsee und während mein Mann fotografiert, sammle ich Schätze aus dem Meer :o)
    Wir haben auch schon einige Treibholzketten und kleine Wandbretter für besonders schöne maritime Schlüsselanhänger gebastelt.
    Das sind übrigens Dinge, die ich bei meinem Reduzierungsvorhaben nicht weggeben werde, denn mit diesen Naturschätzen fühle ich mich wohl.
    Ähnlich ist es mit alten Möbeln und diversen Dekostücken.
    Mir geht es beim Reduzieren um die Dinge, die sich so klammheimlich eingenistet haben und mich eher nerven bzw. belasten.
    Ich finde Deine DIY-Sachen sehr schön, besonders die Garderobe und die Lampen :o)

    Lieben Gruß
    Conny

    1. Hej Conny,
      lieben Dank für Deinen netten Gruß! Da kommen wirklich einige Gemeinsamkeiten zusammen. Macht mich direkt neugierig, wie Du eingerichtet bist ;)
      Die Sammelleidenschaft steckt einfach in mir und ich sehe es wie Du… solange mich solche Schmuckstücke glücklich machen und damit das Zuhause schaffen, wo man sich rundum wohl fühlt, ist alles fein. Auf der anderen Seite trenne ich mich auch von vielen „Stehrumseln“, zu denen ich einfach keinen Bezug mehr habe und den Ballast ausmachen!

      Liebe Grüße!
      Andrea =)

  4. Moin Andrea,

    hast Du in diesem Zusammenhang schon von Cradle 2 Cradle gehört? Gleich beim Produktdesign sollte darauf geachtet werden, was mit den Bestandteilen nach Gebrauch passieren kann / soll. Wie können sie so wieder getrennt werden, dass sie zu 100 % neuer Rohstoff sind?

    http://c2c-ev.de/

    1. Danke, Marek! Für mich ist es gefühlt auch schon immer „in“, doch wenn ich sehe, wie meine Lieblingsläden schließen, befürchte ich manchmal, dass es zur Zeit „out“ ist. Mag auch andere Gründe haben, aber ich verlier den Blick für „in“ oder „out“, wenn ich selbst immer glücklich in der Secondhand-Welt unterwegs bin ;)
      Ich wünsch Dir weiter heiteres 2nd-hand-shopping!

Mich interessiert auch immer Deine Meinung. Hinterlass mir gerne einen Kommentar!